Samstag, 26.09.2026 01:03 Uhr

Techno Classica 2026 in Dortmund begeistert Besucher

Verantwortlicher Autor: Filmteam goldecken.tv R. Majchrzak Dortmund, 25.09.2026, 10:50 Uhr
Presse-Ressort von: Filmteam goldecken.de Bericht 778x gelesen
(von. l.n.r) Hans-Peter Großjohann, Janine Franssen, R. Majchrzak
(von. l.n.r) Hans-Peter Großjohann, Janine Franssen, R. Majchrzak  Bild: Filmteamgoldecken.tv R. Majchrzak

Dortmund [ENA] Leidenschaft, Gemeinschaft und gelebte Fahrzeugkultur. SIHA 2026 in Dortmund begeistert Besucher, Clubs und Oldtimerfreunde Die SIHA 2026 in Dortmund hat einmal mehr gezeigt, dass die Leidenschaft für historische Fahrzeuge weit mehr ist als ein Hobby.

Sie ist gelebte Kultur, generationsübergreifende Gemeinschaft und ein Stück bewahrte Geschichte. Inmitten einer beeindruckenden Kulisse traf das Filmteam von goldecken.tv auf bekannte Gesichter, engagierte Clubvertreter und Menschen, die mit Herzblut dafür sorgen, dass die Faszination Oldtimer lebendig bleibt. Bereits zu Beginn des Interviews erinnerte sich Janine Franssen an die gemeinsame Zeit auf der Messe in Essen. Nun führte der Weg nach Dortmund, wo die Veranstalter auf ein starkes Team und eine herzliche Aufnahme durch die Stadt und die Messe bauen konnten.

Mit sichtbarem Stolz sprach sie über die Menschen hinter den Kulissen, die mit großem Engagement daran arbeiten, den Ausstellern und Besuchern ein besonderes Erlebnis zu bieten. Für sie steht fest: Die viele Arbeit tritt schnell in den Hintergrund, wenn Leidenschaft und Begeisterung im Vordergrund stehen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Oldtimer-Clubs, die der Messe ihren einzigartigen Charakter verleihen. Einer von ihnen ist der Niederrhein-Oldtimer-Sport-West e.V., vertreten durch Hans-Peter Großjohann. Bereits von Weitem zog das imposante neue Rallye-Tor des Clubs die Blicke der Besucher auf sich.

Gemeinsam mit zwei sorgfältig ausgewählten Fahrzeugen präsentierte der Verein nicht nur automobile Schätze, sondern auch eine klare Botschaft: Die Zukunft der Oldtimer-Szene liegt in der Begeisterung der jüngeren Generation. Mit viel Herzblut berichtete Hans-Peter Großjohann von der Vereinsarbeit. Besonders erfreulich sei die aktive Beteiligung junger Mitglieder, die neue Ideen und moderne Technologien einbringen. So wurde der Messestand bereits im Vorfeld mithilfe von KI geplant und gestaltet. Für ihn ist klar: Nur wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen und mitgestalten, kann die Tradition auch in Zukunft fortgeführt werden.

Die Auswahl der ausgestellten Fahrzeuge war bewusst getroffen. Neben einem äußerst seltenen BMW, von dem es in Deutschland nur noch wenige Exemplare gibt, wurde ein Youngtimer präsentiert, der besonders die jüngeren Besucher ansprechen sollte. Denn die Liebe zum Automobil beginnt oft nicht mit einem historischen Klassiker, sondern mit den Fahrzeugen, die eine Generation geprägt haben. Daraus entwickelt sich häufig eine Leidenschaft, die ein Leben lang anhält. Auch Janine Franssen sieht genau darin die Stärke der Szene. Die Begeisterung für das Autofahren verbindet Menschen jeden Alters.

Es geht nicht nur um Technik oder glänzendes Blech, sondern um gemeinsame Erlebnisse, Austausch und die Freude am Unterwegssein. Diese Leidenschaft beobachtet sie selbst bei ihren Kindern, die sich mit Gleichgesinnten treffen, Fahrzeuge bestaunen und weite Wege auf sich nehmen, um besondere automobile Momente zu erleben. Ein eindrucksvolles Beispiel für diese Begeisterung lieferte Reinhard Majchrzak mit seinen Eindrücken von den Heidlauf Classics in der Pfalz. Dort erleben Tausende Teilnehmer nicht nur faszinierende Fahrstrecken, sondern entdecken gleichzeitig historische Orte, kulturelle Sehenswürdigkeiten und die landschaftliche Schönheit der Region.

Entlang der Route öffnen Vereine, Museen und Autohäuser ihre Tore und machen die Veranstaltung zu einem rollenden Kulturfestival. Für Hans-Peter Großjohann sind solche Veranstaltungen längst Alltag. Der Club organisiert jährlich mehrere Großveranstaltungen, Rallyes und Treffen. Hinter jedem Event steckt monatelange Vorbereitung. Doch der Aufwand lohnt sich. Der 2012 gegründete Verein zählt inzwischen rund 350 Mitglieder und kann auf mehr als 70 ehrenamtliche Helfer bauen. Diese starke Gemeinschaft macht deutlich, dass die Oldtimer-Szene nicht nur Fahrzeuge bewegt, sondern vor allem Menschen zusammenbringt.

Genau darin liegt die besondere Kraft solcher Clubs. Monatliche Treffen, gemeinsame Ausfahrten und persönliche Gespräche schaffen Freundschaften und ein soziales Netzwerk, das weit über das gemeinsame Interesse an Fahrzeugen hinausgeht. Hier wird nicht nur über Autos gesprochen, sondern auch über das Leben. Die Oldtimer-Leidenschaft wird so zum verbindenden Element einer starken Gemeinschaft. Zum Abschluss blickte Janine Franssen bereits in die Zukunft. Gemeinsam mit verschiedenen Clubs werden Ideen für neue Rallyeveranstaltungen entwickelt, die künftig ihren Start- oder Zielpunkt in Dortmund haben könnten. Eine Initiative, die einmal mehr zeigt, wie lebendig, kreativ und zukunftsorientiert die Oldtimer-Szene ist.

Die SIHA 2026 in Dortmund hat eindrucksvoll bewiesen: Oldtimer sind weit mehr als historische Fahrzeuge. Sie sind Kulturgut, Leidenschaft und Brücke zwischen den Generationen. Solange Menschen mit so viel Herzblut, Engagement und Freude dabei sind, wird diese einzigartige Kultur auch in Zukunft weiterleben.

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